SEPA-Überweisung: 3 Möglichkeiten, um die Empfangsgebühren zu vermeiden
Beim Eingang einer SEPA-Überweisung (in Euro) von einem Schweizer Konto auf ein französisches Konto können Überweisungsgebühren anfallen. Falls Ihre Bank Ihnen ebenfalls etwa 20 Euro für jede Überweisung berechnet: Keine Panik! Es gibt drei Möglichkeiten, diese manchmal doppelten Bankgebühren zu vermeiden, die Ihre Ersparnisse auf Dauer teuer zu stehen kommen können.
#1 Ein digitales Bankkonto eröffnen
Das ist die einfachste Abhilfe.
Sie haben zwei Möglichkeiten:
- Behalten Sie Ihr Konto bei Ihrer herkömmlichen Bank und eröffnen Sie ein Euro-Konto bei einer Online-Bank;
- Ersetzen Sie Ihre herkömmliche Bank durch eine Online-Bank.
Die Eröffnung eines Kontos bei einer Digitalbank (manchmal auch als „Neobank“ bezeichnet) ist in den meisten Fällen mit keinerlei Bankgebühren verbunden: weder bei der Eröffnung noch am Monatsende.
Bei der ersten Option kann das Euro-Konto der Digitalbank als Ergänzung zu Ihrer Hausbank genutzt werden. Dieses dient dann als Durchlaufkonto für Ihre Euro-Guthaben aus der Schweiz.
Wenn Sie den Wechselkursdienst von b-sharpe nutzen, schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie vermeiden nicht nur die Bankgebühren, die Ihre Bank bei Eingang einer SEPA-Überweisung aus der Schweiz erhebt, sondern profitieren zudem von einem der wettbewerbsfähigsten Wechselkurse.
Gut zu wissen: Der CHF/EUR-Umrechner von b-sharpe wird in Echtzeit aktualisiert und vermittelt Ihnen einen konkreten Eindruck davon, welche Beträge Sie über unseren Geldwechsel-Service erwarten können.
Es gibt viele Gründe, warum Kunden es vorziehen, bei ihrer bisherigen Bank zu bleiben, anstatt ihr gesamtes Guthaben zu einer Digitalbank zu übertragen:
- aus Treue oder Gewohnheit (Vertrauensverhältnis zu ihrem Ansprechpartner);
- um die Verwaltung ihrer Bankkonten möglichst einfach zu halten;
- um die Rückzahlung eines Immobilienkredits abzuschließen.
Achtung: Viele Online-Banken gestatten Personen, die nicht im jeweiligen Land ansässig sind, keine Kontoeröffnung. Dies gilt beispielsweise für einen in der Schweiz ansässigen Kunden, der ein Konto bei einer Online-Bank in Frankreich, Deutschland oder Portugal eröffnen möchte.
#2 Den Verwendungszweck „Gehalt“ in der Überweisungsanweisung angeben
Banken erheben nicht immer Gebühren für den Empfang von SEPA-Überweisungen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Kunde im Verwendungszweck seiner Überweisung den Vermerk „Gehalt“ angibt. Allerdings funktioniert diese Vorgehensweise nur bei bestimmten Banken.
Gut zu wissen: Auf einfache Anfrage hin kann b-sharpe diesen Vermerk Ihren internationalen Gehaltsüberweisungen hinzufügen.
In der Praxis läuft der Prozess in drei Schritten ab:
- Der Kunde überweist seine CHF gebührenfrei an b-sharpe (von seinem Konto in der Schweiz oder direkt über seinen Arbeitgeber);
- b-sharpe wechselt Schweizer Franken in Euro um;
- b-sharpe überweist den Betrag innerhalb von 24 Stunden unter dem Verwendungszweck „Gehalt“ auf das Konto des Kunden in Frankreich.
Herzlichen Glückwunsch: Sie haben gerade etwa 20 Euro an Gebühren gespart, die Ihre Bank normalerweise für den Empfang einer SEPA-Überweisung aus der Schweiz berechnet hätte!
#3 Ein herkömmliches Bankkonto eröffnen, bei dem keine Gebühren für den Empfang von SEPA-Überweisungen anfallen
Aus verschiedenen Gründen (Komfort, Komplexität, Misstrauen) sind nicht alle Kunden bereit, die Dienste einer Digitalbank in Anspruch zu nehmen.
Da nur bestimmte Banken Gebühren für eingehende SEPA-Überweisungen erheben, reicht es aus, ein Konto bei einer anderen herkömmlichen Bank zu eröffnen. So stellen Sie sicher, dass Ihnen keine Gebühren für eingehende internationale Überweisungen entstehen.
Um jedoch sicherzugehen, dass diese SEPA-Gebühren nicht anfallen, empfehlen wir Ihnen, sich vor der Eröffnung Ihres Bankkontos zu erkundigen. Fragen Sie Ihren Bankberater ausdrücklich, ob beim Empfang von SEPA-Überweisungen in Euro aus der Schweiz Gebühren anfallen.


