Programme Export+ Export++ CCIG
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KMU: Das Wichtigste zu den Programmen „Export+“ und „Export++“ der CCIG

Die Programme „Export+“ und „Export++“ der Genfer Industrie- und Handelskammer (CCIG) unterstützen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihren Exportaktivitäten in Schwellenländer.

Angeführt von den chinesischen und indischen Giganten verzeichnen die Schwellenländer bereits seit mehreren Jahren einen exponentiellen Anstieg der Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern.

Im Jahr 2020 machten die Volkswirtschaften dieser aufstrebenden Mächte somit fast 65 % des weltweiten Wohlstands aus – eine enorme Chance für Schweizer KMU auf der Suche nach neuen Absatzmärkten. Dies gilt umso mehr, als diese Unternehmen seit Beginn des neuen Geschäftsjahres von der Unterstützung der CCIG und ihren Exportprogrammen profitieren können!

Möchten Sie Ihr Geschäft international ausbauen, insbesondere in Schwellenländern? Hier finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zu den Programmen „Export+“ und „Export++“, die die CCIG für KMU ins Leben gerufen hat.

Vorstellung der Programme Export+ und Export++

Seit dem 18. September 2020 erhalten Schweizer KMU, die den Export in Schwellenländer aufbauen oder ausbauen möchten, Unterstützung von der Genfer Handels-, Industrie- und Dienstleistungskammer (CCIG) und der Genfer Hochschule für Wirtschaft (HEG).

Diese beiden Einrichtungen bieten gemeinsam zwei Dienstleistungen an:

  • Export+, eine Vorstudie zur Vorbereitung eines Exportprojekts;
  • Export++, ein Angebot an Finanz-, Handels-, Rechts- und Logistikdienstleistungen, die über eine digitale Plattform zugänglich sind.

Hinweis: Während der Service „Export+“ bereits verfügbar ist, wird der Service „Export++“ im ersten Quartal 2021 eingeführt.

Im Rahmen dieser Dienstleistungen werden KMU von zwei erfahrenen Experten für internationalen Handel und Schwellenmärkte sowie von einem Dutzend Nachwuchsberatern begleitet, die sich im dritten Jahr ihres Bachelorstudiums im Fachbereich International Business Management befinden und sich an der renommierten HEG auf ihren Spezialisierungsbereich vorbereiten.

Die von der CCIG in Zusammenarbeit mit der HEG angebotenen Programme „Export+“ und „Export++“ bieten daher eine hervorragende Gelegenheit für Schweizer KMU, die ihre Exportaktivitäten auf Wachstumsmärkte ausweiten und dabei von der Unterstützung durch Experten profitieren möchten.

Gut zu wissen: Unternehmen, die diese Programme in Anspruch nehmen möchten, können sich an Philippe Régnier, Senior-Experte für Schwellenmärkte, wenden.

Die Entstehung der Programme Export+ und Export++

Diese beiden von der CCIG angebotenen Förderprogramme wurden ins Leben gerufen, um kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz zu helfen, sich von den wirtschaftlichen Schäden der COVID-19-Pandemie zu erholen. Ihr vorrangiges Ziel ist es, den Export in Märkte zu vereinfachen, die auf den ersten Blick schwer zugänglich erscheinen.

Geografische Entfernung, Sprachbarrieren, rechtliche Komplexität … Es mangelt nicht an Hindernissen, die die Exportambitionen Schweizer KMU im Keim ersticken können. Doch die richtige Beratung zum richtigen Zeitpunkt, die Unterstützung durch erfahrene Fachleute und der Zugang zu den passenden Instrumenten können den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Dieses Programm ist mehr als nur eine einmalige Hilfsmaßnahme, die der Genfer Wirtschaft eine vorübergehende Alternative bieten soll; vielmehr soll es Schweizer KMU ermöglichen, dauerhafte und gewinnbringende Geschäftsbeziehungen zu ihren ausländischen Partnern aufzubauen.

Eine Erweiterung des Dienstes „Marktanalyse“ der CCIG

Die Einführung der Programme „Export+“ und „Export++“ ist keineswegs eine Einzelmaßnahme, sondern Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets, das die CCIG zur Unterstützung von KMU anbietet.

Genauer gesagt stellt dieses neue Unterstützungsangebot gewissermaßen eine Erweiterung des Zugangs zum Portal „Outils d’analyse de marché“ dar, das vom Centre du Commerce International entwickelt wurde und zu dem die Mitgliedschaft bei der CCIG Zugang gewährt.

Diese Datenbank, die zu den umfangreichsten weltweit zählt, ermöglicht es Schweizer KMU, die besten Export- oder Importmöglichkeiten zu identifizieren, die Entwicklung der Marktanteile im jeweiligen Land zu verfolgen, sich über die lokalen Anforderungen zu informieren und somit letztlich die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen.

Die Festlegung eines angemessenen Verkaufspreises, die Einschätzung des Potenzials des jeweiligen Marktes oder die Kenntnis der geltenden Freihandelsabkommen und Ursprungsregeln sind somit nur einige der Möglichkeiten, die den Nutzern dieses Programms geboten werden.

Insgesamt bieten diese beiden Unterstützungsangebote den Schweizer KMU somit die besten Erfolgsaussichten bei der Umsetzung ihrer internationalen Expansionspläne, damit sie in vollem Umfang vom starken Wachstum besonders dynamischer Wirtschaftsräume profitieren können.

Zahlungsabwicklung mit Schwellenländern

Die Bezahlung eines Lieferanten in einer seltenen Währung (genauso wie der Erhalt einer Zahlung von einem Kunden mit Sitz in einem Schwellenland) kann sich schnell als komplex und kostspielig erweisen.

Die Besonderheiten des lokalen Bankensystems, die Volatilität der betreffenden Währungen sowie die unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen hinsichtlich der Kontrolle von Finanzströmen und der Bekämpfung der Geldwäsche stellen in der Tat Hindernisse dar, die Ihre Überweisungen verzögern und die Gebühren der allgemeinen Finanzintermediäre in die Höhe treiben können.

Wenn Sie Zahlungen an Ihre Kunden oder Lieferanten in Schwellenländern leisten möchten, sollten Sie sich daher an einen Devisenhändler wenden, um von einem zuverlässigen, effizienten, wettbewerbsfähigen und vor allem transparenten Service zu profitieren!

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