CMU oder KVG – welche Versicherung soll man 2025 wählen?
- Vergleich zwischen CMU und KVG: Vor- und Nachteile
- Das KVG – Ein Blick auf die Schweizer Krankenversicherung für Grenzgänger
- Wie viel kosten die CMU und das KVG im Jahr 2025?
- Wie trifft man die richtige Wahl? Und welche finanziellen Auswirkungen hat dies je nach Ihrem Profil?
- Welche Schritte sind erforderlich, um sich bei der CMU und/oder dem KVG anzumelden?
- Unsere Empfehlung für 2025
- Warum ist die Krankenversicherung für Grenzgänger obligatorisch?
- Sollte man eine Zusatzkrankenversicherung abschließen, um den Versicherungsschutz zu optimieren?
- Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in der Schweiz und wie wirken sie sich auf Ihre Wahl der Versicherung aus?
- Sie können sich immer noch nicht zwischen KVG und CMU entscheiden: Haben Sie schon einmal an einen Versicherungsmakler gedacht?
- Mit b-sharpe treffen Sie immer die kluge Wahl für Ihre grenzüberschreitenden Finanzen
CMU oder KVG? Vergleichen Sie diese beiden Versicherungen für französisch-schweizerische Grenzgänger: Kosten, Versicherungsschutz und Vorteile, damit Sie 2025 die richtige Wahl treffen!
- Vergleich zwischen CMU und KVG: Vor- und Nachteile
- Das KVG – Ein Blick auf die Schweizer Krankenversicherung für Grenzgänger
- Wie viel kosten die CMU und das KVG im Jahr 2025?
- Wie trifft man die richtige Wahl? Und welche finanziellen Auswirkungen hat dies je nach Ihrem Profil?
- Welche Schritte sind erforderlich, um sich bei der CMU und/oder dem KVG anzumelden?
- Unsere Empfehlung für 2025
- Warum ist die Krankenversicherung für Grenzgänger obligatorisch?
- Sollte man eine Zusatzkrankenversicherung abschließen, um den Versicherungsschutz zu optimieren?
- Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in der Schweiz und wie wirken sie sich auf Ihre Wahl der Versicherung aus?
- Sie können sich immer noch nicht zwischen KVG und CMU entscheiden: Haben Sie schon einmal an einen Versicherungsmakler gedacht?
- Mit b-sharpe treffen Sie immer die kluge Wahl für Ihre grenzüberschreitenden Finanzen
Als Grenzgänger, der in der Schweiz arbeitet, ist die Wahl Ihrer Krankenversicherung nicht nur eine Frage des Versicherungsschutzes, sondern auch eine finanzielle Entscheidung, die sich direkt auf Ihre Kaufkraft und die Ihrer Familie auswirkt.
Was viele nicht wissen? Sie haben ab Aufnahme Ihrer Tätigkeit nur drei Monate Zeit, sich bei einer Krankenkasse anzumelden. Nach Ablauf dieser Frist werden Sie zwingend einer Krankenkasse zugewiesen.
Unabhängig davon, ob Sie sich für das Schweizer KVG oder die französische CMU entscheiden, müssen Sie regelmäßige Zahlungen leisten, die oft mit kostspieligen Währungsumrechnungen und grenzüberschreitenden Überweisungen verbunden sind.
Bei b-sharpe unterstützen wir jedes Jahr Tausende von Grenzgängern dabei, ihre grenzüberschreitenden Finanzen zu optimieren. In diesem Artikel finden Sie unseren umfassenden Vergleich der Systeme CMU und LAMal im Jahr 2025, erfahren, wie Sie Ihre persönliche Situation einschätzen können, und wie Sie unabhängig von Ihrer Entscheidung möglichst viel Geld sparen können.
Vergleich zwischen CMU und KVG: Vor- und Nachteile
Grundlagen: CMU vs. KVG für Grenzgänger im Jahr 2025
In der Schweiz besteht Krankenversicherungspflicht, und als Grenzgänger verlieren Sie automatisch Ihren französischen Versicherungsschutz ab Ihrem ersten Arbeitstag in der Schweiz. Sie haben dann die Wahl zwischen zwei verschiedenen Systemen:
- Die CMU für Grenzgänger: das französische System der universellen Krankenversicherung
- Das KVG für Grenzgänger: das Schweizer Krankenversicherungssystem
Wichtig zu wissen: Sie haben nur drei Monate nach Aufnahme Ihrer Tätigkeit in der Schweiz Zeit, Ihre Wahl zu treffen. Nach Ablauf dieser Frist werden Sie automatisch dem KVG angeschlossen. Diese Entscheidung ist unwiderruflich, solange Sie in der Schweiz arbeiten.
Um die für Sie beste Wahl zwischen französischen und schweizerischen Versicherungen zu treffen, sollten Sie eine Reihe von Kriterien berücksichtigen, darunter insbesondere:
- das Steuerwesen…
- die Versicherungskosten;
- Ihr Einkommen;
- Ihre familiäre Situation;
- der Ort, an dem Ihre Behandlung durchgeführt wird;
Das KVG – Ein Blick auf die Schweizer Krankenversicherung für Grenzgänger
Bei der Schweizer Krankenversicherung (KVG) müssen Sie jeden Monat eine Prämie zahlen, zu der noch eine Franchise und ein Selbstbehalt hinzukommen. Für Grenzgänger beträgt die Franchise für Erwachsene 300 CHF pro Jahr. Das bedeutet, dass die ersten 300 Franken der versicherten Behandlungskosten zu Ihren Lasten gehen. Für Kinder gibt es keine Franchise.
Der Selbstbehalt beträgt 10 % der von der Versicherung gedeckten Kosten. Er ist pro Kalenderjahr auf 700 CHF für Erwachsene und 350 CHF für Kinder begrenzt.
Wenn Sie sich in Frankreich medizinisch behandeln lassen möchten, können Sie Ihre „Carte Vitale“ vorlegen, und die Erstattungen erfolgen nach den Bestimmungen des französischen Rechts. Wenn Sie jedoch Ihre Schweizer Versichertenkarte (Europäische Krankenversicherungskarte) verwenden, gelten die schweizerischen Bestimmungen (Selbstbehalt und Eigenanteil).
Hinweis: Um einen umfassenden Versicherungsschutz zu genießen, insbesondere für kostspielige Behandlungen wie Krankenhausaufenthalte, Zahnbehandlungen oder Augenbehandlungen, wird dringend empfohlen, eine Zusatzkrankenversicherung abzuschließen. Wir empfehlen Ihnen, sich hierfür an einen Versicherungsmakler zu wenden, der Sie dabei unterstützt! Die Zeit der Arbeitsunterbrechung in der Schweiz, während der Sie Arbeitslosengeld beziehen oder einer bezahlten Beschäftigung in Frankreich nachgehen.
Die CMU, die französische Krankenversicherung für Grenzgänger
Die CMU (Couverture Maladie Universelle) ist das französische Krankenversicherungssystem, das Grenzgängern offensteht. Es ermöglicht Ihnen, medizinische Leistungen in Frankreich in Anspruch zu nehmen, wobei die Kosten nach den Regeln der Sozialversicherung übernommen werden. Grenzgänger, die bei der CMU versichert sind, zahlen Beiträge entsprechend ihrem steuerpflichtigen Einkommen. Dies ist oft eine interessante Option zu Beginn der beruflichen Laufbahn oder für diejenigen, die hauptsächlich in Frankreich wohnen.
Mit der CMU sind Sie dem französischen Gesundheitssystem angeschlossen, was den Zugang zur medizinischen Versorgung, die Nutzung der Vitale-Karte und die Erstattungen gemäß den vereinbarten Tarifen erleichtert.
Im Rahmen des französischen Sozialversicherungssystems wird der Beitrag auf der Grundlage des in Frankreich angegebenen steuerlichen Referenzeinkommens (RFR) berechnet und beträgt nach Abzug des Freibetrags 8 %. Alle Ihre angegebenen Einkünfte werden besteuert, und je mehr Sie verdienen, desto höher fällt Ihr Beitrag aus.
Wenn Ihr Ehepartner in Frankreich kein Einkommen bezieht, sollten Sie wissen, dass Ihre Kinder automatisch als anspruchsberechtigt gelten, ohne dass Sie dafür einen Cent bezahlen müssen.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn Sie sich für das KVG entscheiden, können Sie sich sowohl in der Schweiz als auch in Frankreich ohne Einschränkungen medizinisch versorgen lassen.
Bei der CMU hingegen ist der Zugang zur medizinischen Versorgung in der Schweiz eingeschränkt. Um eine bessere Kostenerstattung zu erhalten, insbesondere bei kostspieligen Behandlungen, empfiehlt es sich, eine Zusatzversicherung abzuschließen. Es ist daher wichtig, beide Systeme sorgfältig zu vergleichen, bevor Sie Ihre Entscheidung treffen.
Beachten Sie in jedem Fall, dass die Wahl Ihrer Versicherung unwiderruflich ist. Sie können sie nicht ändern, solange Sie in der Schweiz arbeiten oder Grenzgänger sind. Der einzige Fall, in dem Sie die Versicherung wechseln könnten, wäre eine Unterbrechung Ihrer Erwerbstätigkeit in der Schweiz, während der Sie Arbeitslosengeld beziehen oder einer bezahlten Beschäftigung in Frankreich nachgehen.
Wie viel kosten die CMU und das KVG im Jahr 2025?
Kosten der CMU im Jahr 2025
Der CMU-Beitrag für Grenzgänger wird jedes Jahr auf der Grundlage der im vorletzten Jahr (N-2) erzielten Einkünfte berechnet. Für den Beitrag 2025 werden daher die Einkünfte des Jahres 2023 nach folgender Formel berücksichtigt:
Jahresbeitrag = (RFR 2023 – 25 %-iger Freibetrag vom PASS 2024) × 8 %
- Pauschalfreibetrag: Für den Beitrag 2025 beträgt der Freibetrag 11.592 € (das entspricht 25 % des für 2024 festgelegten Einkommensgrenzwerts von 46.368 €)
- Beitragssatz: 8 % für das Jahr 2025
Konkretes Beispiel: Bei einem RFR von 60.000 € im Jahr 2023:
Das sind etwa 322,72 € pro Monat
Berechnung: (60.000 € − 11.592 €) × 8 % = 3.872,64 € pro Jahr
Kosten des KVG im Jahr 2025
Die neuen Tarife für 2025 für die Krankenversicherung von Grenzgängern sind nun offiziell:
Erwachsene, die in Frankreich wohnen und in der Schweiz arbeiten, müssen für die günstigste Krankenkasse (Helsana) eine Prämie von 200 CHF pro Monat zahlen, gegenüber 189,80 CHF im Jahr 2024. Obwohl dieser Anstieg bereits spürbar ist, dürfte er sich im Jahr 2026 noch verstärken. Zur Veranschaulichung: Die höchste Prämie, die Grenzgängern in Frankreich von der KPT angeboten wird, beträgt CHF 785,90 pro Monat.
Hinzu kommen folgende Prämien:
- Eine obligatorische Jahresfranchise von 300 CHF (entspricht einem „Selbstbehalt“ – dem Betrag, den Sie selbst bezahlen müssen, bevor die Versicherung beginnt, Ihre medizinischen Kosten zu übernehmen)
- Ein Selbstbehalt von 10 % der erstattungsfähigen Kosten (Kostenbeteiligung nach Selbstbehalt, begrenzt auf 700 CHF pro Jahr für Erwachsene und 350 CHF für Kinder)
Wissenswertes: Im Jahr 2023 hat der Schweizer Nationalrat eine entscheidende Massnahme bezüglich der Krankenkassenprämien für in der Schweiz versicherte Grenzgänger verabschiedet. Diese Änderung wird zu einer deutlichen Erhöhung ihrer Prämien führen, die auf fast 65 % geschätzt wird, was einer durchschnittlichen Erhöhung von etwa 129 Franken entspricht. Trotz dieses deutlichen Anstiegs liegen die Mehrkosten weiterhin unter dem monatlichen Durchschnitt, der für in der Schweiz wohnhafte Personen gilt.
Wie trifft man die richtige Wahl? Und welche finanziellen Auswirkungen hat dies je nach Ihrem Profil?
Eine so wichtige Entscheidung zu treffen, kann schwierig sein, vor allem wenn man weiß, dass sie endgültig ist. Tatsächlich ist die Wahl der Krankenversicherung weitgehend unwiderruflich, es sei denn, es kommt zu einer wesentlichen Änderung der Lebensumstände (Arbeitslosigkeit, Umzug, Ruhestand usw.). Sie verdient daher eine gründliche Überlegung unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Situation und Ihrer mittel- bis langfristigen Pläne.
Stellen Sie sich dazu die richtigen Fragen:– Arbeiten Sie nur für kurze Zeit in der Schweiz oder streben Sie eine langfristige Karriere an?
– Wird sich Ihr Einkommen voraussichtlich ändern?
– Haben Sie eine Familie, für die Sie sorgen müssen?
Wenn Sie vorhaben, mehrere Jahre in der Schweiz zu bleiben und sich beruflich weiterzuentwickeln, kann sich das KVG langfristig als vorteilhafter erweisen. Im Gegensatz zur CMU, deren Beitrag auf einem Prozentsatz Ihres steuerlichen Referenzeinkommens (RFR) basiert, sieht das KVG eine feste Prämie vor, die unabhängig von Ihren Gehaltserhöhungen oder jährlichen Boni ist.
Zusammengefasst: Ein steigendes Einkommen bedeutet oft stark steigende CMU-Beiträge, während Sie beim KVG nicht Gefahr laufen, dass Ihre Gesundheitsausgaben unerwartet in die Höhe schnellen.
Für Personen mit hohem Einkommen
- Bei der CMU: Je höher Ihr Einkommen ist, desto höher ist Ihr Beitrag (proportionales System)
- Mit dem KVG: Feste, einkommensunabhängige Prämie
Ab welchem Einkommen lohnt sich das KVG? Für Alleinstehende liegt die „Umschwungsschwelle“ (der Punkt, an dem eine Option günstiger wird als die andere) bei etwa 42.000 € RFR (2023). Konkret bedeutet das:
- Bei einem RFR unter 42.000 €: Die CMU ist für Sie günstiger, da ihre Berechnung auf einem Prozentsatz Ihres Einkommens basiert und somit vorteilhaft bleibt
- Bei einem RFR von über 42'000 €: Das KVG wird kostengünstiger, da sein Festpreis nicht von Ihrem Einkommen abhängt
Zahlenbeispiel:
- RFR in Höhe von 50.000 €:
- CMU = (50.000 € – 11.592 €) × 8 % = 3.072,64 €/Jahr
- KVG = ca. 200 CHF × 12 = ca. 2 400 CHF/Jahr (ca. 2 280 €)
- Einsparungen dank KVG: fast 800 € pro Jahr
Für Familien
- CMU: Wenn Ihr Ehepartner in Frankreich kein Einkommen hat, sind Ihre Kinder automatisch und ohne zusätzliche Kosten versichert
- KVG: Bei dieser Versicherung handelt es sich um eine Einzelversicherung: Für jedes Kind ist eine separate Monatsprämie zu entrichten (ca. 60 bis 80 CHF pro Kind).
Für junge Arbeitnehmer
- CMU: Vorteilhaft, wenn Ihr RFR zu Beginn Ihrer Karriere niedrig ist.
- KVG: Bietet einen guten Versicherungsschutz in der Schweiz und eignet sich besonders gut, wenn Sie viel Zeit dort verbringen oder planen, Ihre Karriere dort voranzutreiben.
Tipp von b-sharpe: Als neuer Grenzgänger sollten Sie sich das Leben nicht unnötig erschweren, indem Sie ein Konto in der Schweiz eröffnen, um Ihr Gehalt zu erhalten. Bei b-sharpe können Sie Ihr Einkommen einfach, schnell und ohne die mit einem Schweizer Bankkonto verbundenen Gebühren in Euro umtauschen.
Das Wichtigste in Kürze
Ihr Einkommen: der wichtigste entscheidende Faktor
Die Höhe des CMU-Beitrags richtet sich nach Ihrem steuerpflichtigen Einkommen des Vorjahres, abzüglich eines Freibetrags in Höhe von 25 % der Obergrenze der Sozialversicherung. Der Beitragssatz liegt weiterhin bei etwa 8 %, was bedeutet, dass ein höheres Einkommen zu einem höheren Beitrag führt.
Im Schweizer System hingegen ist die KVG-Prämie nicht einkommensabhängig, sondern hängt im Wesentlichen vom Alter, vom Wohnkanton und von der gewählten Krankenkasse ab. Jeder Versicherer legt seine Tarife frei fest, was die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Kassen erklärt.
Ihre familiäre Situation und Ihr Wohnort: weitere zu berücksichtigende Faktoren
Das Schweizer Krankenversicherungssystem ist individuell aufgebaut, was bedeutet, dass Sie für jedes Kind eine eigene Prämie zahlen müssen. Auch wenn die KVG-Beiträge für Kinder und Jugendliche in der Regel niedriger sind, sollten Sie diese Kosten in Ihrem Gesundheitsbudget für 2025 einplanen.
Wichtiger Hinweis: Auch wenn die CMU für Haushalte mit unterhaltsberechtigten Kindern eine vorteilhafte Option darstellen kann, spielt auch die Situation des Ehepartners eine wichtige Rolle.
Wenn der Ehepartner in Frankreich arbeitet oder als Grenzgänger in der Schweiz tätig ist und sich für die CMU entschieden hat, sind die Kinder möglicherweise bereits über seine französische Krankenversicherung versichert. In diesem Fall können Sie sich für das KVG entscheiden, ohne zusätzliche Beiträge für Ihre Kinder zahlen zu müssen.
Welche Schritte sind erforderlich, um sich bei der CMU und/oder dem KVG anzumelden?
Wie kann man sich bei der KVG versichern?
Der Abschluss erfolgt direkt bei einem zugelassenen Versicherer. Anschließend muss ein Krankenversicherungsvertrag unterzeichnet und das Formular „Wahl des Krankenversicherungssystems“ an die zuständige kantonale Behörde weitergeleitet werden (im Kanton Genf ist dies beispielsweise das Service de l’assurance maladie).
Die Mitgliedschaft tritt mit dem Datum der Aufnahme der Tätigkeit in Kraft, und die Beitragszahlung beginnt ebenfalls zu diesem Zeitpunkt. Es ist möglich, eine Simulation der Beitrittskosten durchzuführen und die Vorteile des KVG zu vergleichen, insbesondere die Erstattungshöchstbeträge und den Krankenversicherungsschutz. Bitte beachten Sie, dass das KVG nur die Grundversicherung abdeckt, es jedoch möglich ist, eine Zusatzversicherung abzuschließen.
Wie kann man sich bei der CMU anmelden?
Wenn man sich für die CMU entscheidet (heute PUMA genannt, doch der Begriff CMU ist weiterhin gebräuchlich), erfolgt die Anmeldung bei der Caisse Primaire d’Assurance Maladie (CPAM) in Frankreich. Man muss sich an die CPAM seines Departements wenden, das entsprechende Formular ausfüllen und die erforderlichen Nachweise vorlegen: Arbeitsort, Wohnsitzland, Einkommensnachweis für die Berechnung des CMU-Beitrags usw.
Die Mitgliedschaft tritt ebenfalls mit dem Datum des Dienstantritts in Kraft, und der Beitrag richtet sich nach den französischen Steuervorschriften und wird auf der Grundlage einer Einkommensobergrenze berechnet.
Gut zu wissen: Auf der Website der CPAM oder der kantonalen Behörden finden Sie die Formulare und alle Informationen zu den erforderlichen Schritten im Zusammenhang mit der Krankenversicherung für Grenzgänger.
Unsere Empfehlung für 2025
Die optimale Wahl hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, aber hier sind unsere allgemeinen Empfehlungen:
Das KVG kann vorteilhafter sein, wenn:
- Ihr RFR liegt über 42.000 €
- Sie lassen sich regelmäßig in der Schweiz behandeln
- Sie haben keine unterhaltsberechtigten Kinder
Die CMU kann vorteilhaft sein, wenn:
- Ihr Einkommen ist bescheiden
- Sie haben mehrere unterhaltsberechtigte Kinder
- Sie lassen sich hauptsächlich in Frankreich medizinisch versorgen
Zusatzleistungen von b-sharpe
Unabhängig davon, ob Sie sich für die CMU oder das KVG entscheiden: Eine effiziente Verwaltung Ihrer grenzüberschreitenden Finanzen ist entscheidend, um Ihre Kaufkraft als Grenzgänger zu maximieren.
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Warum ist die Krankenversicherung für Grenzgänger obligatorisch?
In der Schweiz besteht Krankenversicherungspflicht. Alle Arbeitnehmer müssen für die medizinische Versorgung bei Krankheit und Unfall versichert sein, doch angesichts der verschiedenen Versicherungssysteme und der zahlreichen Angebote kann es schwierig sein, den Überblick zu behalten…
Bitte beachten Sie, dass Sie als Grenzgänger mit Ihrem ersten Arbeitstag in der Schweiz leider Ihre Krankenversicherung verlieren!
Die schnelle und wohlüberlegte Wahl Ihrer Versicherung ist daher ein entscheidender Schritt. Denken Sie zudem daran, dass Sie die notwendigen Schritte selbst unternehmen müssen, da Ihr Arbeitgeber diese in keiner Weise übernimmt.
Sie haben also keine Wahl: Sie müssen sich informieren und sich und Ihre Familie selbstständig versichern, ohne sich bei der Suche auf mögliche externe Akteure (Arbeitgeber, Kanton…) zu verlassen.
Sollte man eine Zusatzkrankenversicherung abschließen, um den Versicherungsschutz zu optimieren?
Ja, es wird oft empfohlen, eine Krankenzusatzversicherung abzuschließen, unabhängig davon, ob Sie beim KVG oder bei der CMU versichert sind. Diese Systeme decken nur einen Teil der medizinischen Kosten ab, und zwar auf der Grundlage einer bestimmten Erstattungsgrundlage.
Die Zusatzkrankenversicherung ergänzt diese Erstattungen, insbesondere bei kostspieligen Behandlungen, Behandlungen in Frankreich oder Notfallaufenthalten im Krankenhaus. Sie kann an Ihre persönliche Situation angepasst werden (Arbeitslosigkeit, Rentner, Wohnsitz im Grenzgebiet …).
Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in der Schweiz und wie wirken sie sich auf Ihre Wahl der Versicherung aus?
Die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind sehr hoch, was sich direkt auf Ihr Gesundheitsbudget auswirkt. Es ist entscheidend, Ihr monatliches Einkommen, Ihre potenziellen medizinischen Kosten und Ihre persönliche Situation (Einwohner, Rentner, Arbeitsloser…) zu berücksichtigen. Das KVG für Grenzgänger hat einen festen Beitragssatz (in CHF pro Monat), während die CMU für Grenzgänger einen Prozentsatz auf das RFR anwendet. Jedes System hat seine Vorteile: Das KVG bietet eine Schweizer Krankenversicherung, die CMU ist in das französische System integriert (CPAM, Arzt, Zusatzversicherung). Es gibt Online-Rechner, die Ihnen helfen können, genauere Empfehlungen für die Wahl zwischen KVG und CMU zu erhalten, je nach Ihrer Einkommensklasse, Ihrem Wohnsitzland und Ihren medizinischen Bedürfnissen.
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Wir bei b-sharpe empfehlen Ihnen, sich von einem Spezialisten beraten zu lassen, der Sie entsprechend Ihrer persönlichen Situation bei der Auswahl unterstützen kann. Ein Experte für Krankenversicherungen kann Ihnen die Lösung empfehlen, die Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.
Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, bieten einige Anbieter Vergleichsportale an, mit denen Sie die Angebote der wichtigsten Versicherungsgesellschaften bewerten können. So können Sie erhebliche Einsparungen erzielen – bis zu 60 % auf Ihre derzeitige Grundprämie!
Sie haben es sicher schon bemerkt: Die Wahl der Krankenversicherung als Grenzgänger ist ein komplexer Vorgang. Und doch ist diese Entscheidung sowohl entscheidend als auch endgültig. Die erforderlichen Informationen sind oft schwer zu finden, und Ihr Arbeitgeber kann Sie dabei nicht unbedingt unterstützen… Deshalb kann es besonders hilfreich sein, einen Experten auf diesem Gebiet hinzuzuziehen.
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