Junger Mann nutzt sein Mobiltelefon neben einem Laptop, Sinnbild für mobilen Zugang zu Finanzdienstleistungen
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Finanzen & Steuern

5 wichtige Punkte, die Sie vor dem Geldwechsel beachten sollten

Nachteile: Eine falsche Entscheidung kann Sie jedoch auf lange Sicht entweder sehr hohe Wechselkursgebühren kosten oder im Falle eines Hackerangriffs schwerwiegende Folgen haben.

In Kürze

• Die Wechselkosten variieren je nach Anbieter stark (bis zum Faktor 10), wobei spezialisierte Online-Dienste wie b-sharpe in der Regel am günstigsten sind.
• Anbieter, die einen physischen Besuch erfordern (Wechselstuben, internationale Zahlungsdienste), haben praktische Nachteile: Öffnungszeiten, Warteschlangen, mögliche Engpässe bei bestimmten Währungen.
• Auch die Sicherheit des Finanzinstituts ist ein wesentliches Kriterium bei der Wahl des Wechseldienstleisters.

Um Ihnen mehr Klarheit zu verschaffen und Sie bei Ihrer Entscheidung zu unterstützen, finden Sie im Folgenden einige Kriterien, die Sie bei der Wahl Ihres Finanzvermittlers für Ihre Devisengeschäfte berücksichtigen sollten.

1. Was der Geldwechsel kostet

Da der Devisenmarkt ein sogenannter OTC-Markt (Over-the-Counter) ist, legt jeder Finanzvermittler seinen eigenen Kurs fest. Genauer gesagt setzt sich der Kurs aus dem Interbankenkurs (der für alle Institute gleich ist) und der Marge des Finanzvermittlers zusammen, bei dem Sie Ihre Wechseltransaktion tätigen. Und genau diese Marge macht den Unterschied aus: Je höher sie ausfällt, desto weniger attraktiv ist der Wechselkurs für Sie.

Unser Tipp: Wenn die Kosten für Sie ein wichtiges Kriterium sind, wählen Sie Ihren Finanzvermittler sorgfältig aus, denn die Kosten können um das Zehnfache variieren! In der Reihenfolge vom günstigsten zum teuersten finden Sie: spezialisierte Wechseldienste wie b-sharpe < „physische" Wechselstuben < internationale Zahlungsdienstleister < Banken. Eine kurze Erklärung dazu, wie ein Kurs festgelegt wird, finden Sie in unserem Video.

https://vimeo.com/222514935

2. Der praktische Aspekt (Zeitaufwand, Umgang mit Bargeld…)

Manche Finanzvermittler sind praktischer in der Nutzung als andere. Anbieter, bei denen Sie das Geld physisch vorbeibringen müssen (wie Wechselstuben oder internationale Zahlungsdienstleister), bringen mehrere Nachteile in puncto Praktikabilität und Sicherheit mit sich. Sie müssen sich während der Öffnungszeiten sowohl zur Wechselstube als auch zur Bank begeben, um das Geld einzuzahlen (und/oder abzuheben), es kann zu Warteschlangen kommen, und mitunter ist die betreffende Währung nicht vorrätig (was zum Beispiel beim Ende des Mindestkurses im Januar 2015 der Fall war).

Unser Tipp: Wechselstuben und internationale Zahlungsdienstleister sind Finanzvermittler, für die Sie sich zwingend persönlich begeben müssen. Bei 100 % online tätigen Finanzvermittlern hingegen verlieren Sie keine Zeit, und Sie müssen das Geld nicht beim Zoll deklarieren.

3. Die vom Finanzinstitut gebotene Sicherheit

Ist das Geld, das Sie zum Zweck des Geldwechsels an den Finanzvermittler überweisen, sicher aufgehoben? Bei Banken lässt sich dies bejahen. Finanzinstitute, die auf den Geldwechsel spezialisiert sind, bieten nicht alle dieselben Garantien in Bezug auf Schutz und Sicherheit. Was ist beispielsweise von einem Online-Wechseldienst zu halten, der auf Ehrenwort erklärt, über ausreichend Liquidität zu verfügen, um seine Kunden im Falle eines Problems (etwa Hacking, Veruntreuung oder Betrug) zu entschädigen?

Unser Tipp: Bevor Sie sich an einen Online-Wechseldienst wie [Name] wenden, fragen Sie nach, welche konkreten Garantien zum Schutz Ihres Geldes bestehen. Ohne Versicherung müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie im Falle von Hacking, Veruntreuung oder Betrug Gefahr laufen, Ihr Geld nicht wiederzusehen, denn nichts garantiert Ihnen, dass das betreffende Unternehmen einen solchen Vorfall finanziell auffangen kann. Da uns bewusst ist, dass Sicherheit eines der wichtigsten Anliegen unserer Kunden und künftigen Kunden ist, hat sich b-sharpe bereits vor mehreren Jahren dazu entschieden, das Geld seiner Kunden durch eine Versicherung gegen Betrug, Hacking oder Veruntreuung zu schützen, die Transaktionen bis zu 3 Millionen CHF abdeckt.

4. Die Seriosität des Finanzinstituts, das Ihnen den Geldwechsel anbietet

Nicht alle Akteure im Geldwechsel geniessen denselben Ruf. Auf der einen Seite stehen die Banken, die zwar Vertrauen erwecken, aber teuer bis sehr teuer sind, was entsprechend wenig attraktive Wechselkurse zur Folge hat. Wechselstuben verlangen ihrerseits geringere Margen, sind dafür aber mit Einschränkungen verbunden. Auf der anderen Seite stehen die neuen Anbieter, die gute Konditionen bieten, denen man aber nur schwer sein Gehalt oder den Erlös aus dem Hausverkauf anvertrauen möchte, ohne vorher deren Seriosität geprüft zu haben.

Unser Tipp: Wenn Sie sich für einen auf den Geldwechsel spezialisierten Finanzvermittler entscheiden, bevorzugen Sie Unternehmen, die es schon seit mehreren Jahren gibt und die über Büros verfügen, die Sie besuchen können, und vergewissern Sie sich, dass sie alle möglichen Garantien bieten: getrennte Kundenkonten vom Geschäftskonto des Unternehmens sowie eine Versicherung gegen Betrug und Phishing sind hier das Minimum für eine 100-prozentige Rückerstattung im Schadensfall. Prüfen Sie im Zweifelsfall die Kundenbewertungen – so erhalten Sie sofort einen Eindruck von der Qualität des angebotenen Service.

5. Die Schnelligkeit der Überweisungen

Um Ihre Entscheidung zu treffen, empfehlen wir Ihnen als letzten Punkt, die Dauer der Überweisung Ihrer Gelder zu berücksichtigen. Je nach gewähltem Vermittler kann die Überweisung 1–2 Tage bis zu 7 Tage dauern. Erkundigen Sie sich, welche Frist der Vermittler für die Abwicklung Ihrer Transaktion benötigt. Auch hier können Sie in den Kundenbewertungen nachsehen, ob sich Nutzer über zu lange Fristen beschweren.

Unser Tipp: Wenn Sie einen auf den Geldwechsel spezialisierten Vermittler wählen und die Frist für Sie ein wichtiges Kriterium ist, meiden Sie Unternehmen mit Sitz ausserhalb Europas oder ausserhalb der Schweiz, Deutschlands, Italiens oder Österreichs. Wenn Sie einen auf die Schweiz spezialisierten Vermittler wählen, sollten Sie wissen, dass der Geldwechsel nicht nur bei Zahlungseingang erfolgt, sondern die Gelder auch sofort überwiesen werden, wodurch Sie von sehr kurzen Fristen profitieren (innerhalb eines Tages oder innerhalb von 24 Stunden).

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps zu mehr Klarheit verholfen haben und Ihnen dabei helfen werden, Ihren Finanzvermittler für den Geldwechsel besser auszuwählen.

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