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Leben in der Schweiz

Sich in der Schweiz niederlassen: Alles Wissenswerte zum Leben im Ausland mit b-sharpe

Atemberaubende Landschaften, weltoffene Städte mit einem dynamischen Arbeitsmarkt, eine unvergleichliche Lebensqualität… Die Schweiz ist für manche Ausländer ein wahres Eldorado und zieht zahlreiche Auswanderungswillige sowie eine große Zahl von Grenzgängern an.

Wie lässt man sich als Franzose in der Schweiz nieder? Ist es einfach, in die Schweiz auszuwandern? Welche Schritte sind zu unternehmen? b-sharpe verrät Ihnen in diesem Artikel alles!

Warum die Schweiz?

Die Schweiz ist ein beliebtes Ziel für alle, die ins Ausland ziehen oder dort studieren möchten. Dieses Land bietet unbestreitbare Vorteile und eine unglaubliche Lebensqualität: 

  • Die Schweiz ist ein sicheres und politisch sehr stabiles Land
  • Die Infrastruktur ist von hoher Qualität, ebenso wie das Verkehrssystem
  • Der Arbeitsmarkt ist dynamisch und bietet sehr hohe Löhne
  • Der Mindestlohn in der Schweiz gehört zu den höchsten in Europa
  • Die Schweiz ist ein wahres Eldorado für Auswanderer: Sie ist eine multikulturelle und weltoffene Nation mit vier Amtssprachen. Für Französischsprachige ist sie ein ideales Ziel.
  • Es bietet ideale Rahmenbedingungen für Familien. Das Gesundheits- und Bildungssystem ist dort von besonders hoher Qualität
  • Die Schweiz ist ein Land mit unglaublichen Ressourcen, herrlichen Naturlandschaften und zahlreichen touristischen Möglichkeiten. Seen, Berge, Wintersport oder Wandern … Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Leben in der Schweiz

Das Leben in der Schweiz hat jedoch einige erhebliche Nachteile, die man bedenken sollte, bevor man sich dort niederlässt.

Hohe Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind besonders hoch, und die Preise sind in allen Bereichen teuer. Wohnen, Verkehr, Lebensmittel … Die Schweiz gilt als das teuerste Land Europas. Zwei Schweizer Städte rangieren unter den zehn teuersten Städten der Welt: Zürich (Platz 4) und Genf (Platz 7). Laut einer Studie des Bundesamtes für Statistik liegt das allgemeine Preisniveau in der Schweiz um fast 60 % über dem europäischen Durchschnitt. Wie lässt sich das erklären? 

  • Die Löhne in der Schweiz sind sehr hoch. Die Lebenshaltungskosten sind entsprechend hoch
  • Die Schweiz gehört nicht zur Eurozone, und der Schweizer Franken ist eine starke Währung. Importierte Produkte sind daher für ausländische Besucher teurer
  • In Grossstädten wie Zürich, Basel und Genf ist die Bevölkerungsdichte sehr hoch, was die Immobilienpreise in die Höhe treibt. So ist beispielsweise der Quadratmeterpreis in der Schweiz im Durchschnitt 50 % höher als in Frankreich
  • Die Schweiz neigt dazu, ihre lokale Wirtschaft durch eine protektionistische Politik mit Zöllen und Einfuhrabgaben zu begünstigen.

In der Schweiz arbeiten

Möchten Sie sich in der Schweiz niederlassen? Hier finden Sie einige wichtige Informationen zum lokalen Arbeitsmarkt.

Die Gehälter

Es ist kein Mythos: Die Löhne in der Schweiz sind deutlich höher als im übrigen Europa. Der Mindestlohn im Kanton Genf beträgt 4368 Schweizer Franken brutto, also 4400 Euro. Laut OECD lag der Durchschnittslohn in der Schweiz im Jahr 2023 bei 62 379 Schweizer Franken brutto pro Jahr. Umgerechnet mit einem Euro-Schweizer-Franken-Rechner entspricht dies 65 349 Euro pro Jahr.

Arbeitslosigkeit und Beschäftigung in der Schweiz

Die Schweiz verzeichnet eine aussergewöhnlich niedrige Arbeitslosenquote! Sie liegt derzeit bei rund 2 % und damit auf dem niedrigsten Stand seit 20 Jahren. Heute ist die Schweiz einer der stabilsten Arbeitsmärkte Europas. In vielen Branchen wird aktiv Personal gesucht: 

  • Die Finanzbranche natürlich, da die Schweiz ein bedeutender internationaler Finanzplatz ist. Sie ist ein unglaublicher Arbeitgebermarkt, der Bewerber aus aller Welt anzieht und sehr hohe Gehälter bietet. 
  • Gesundheit und Pharmaindustrie
  • Die Uhrenindustrie, das Aushängeschild der Schweizer Wirtschaft mit weltweitem Ruf
  • Tourismus, Hotellerie, Gastronomie
  • Ingenieurwesen: Die Schweiz sucht Ingenieure in den Bereichen Maschinenbau, Bauwesen, Energie und Umwelt
  • Neue Technologien
  • Unternehmensdienstleistungen oder Beratung, da zahlreiche weltweit tätige Großunternehmen in der Schweiz vertreten sind.

Die Schweiz heißt ausländische Arbeitskräfte willkommen, auch wenn der Wettbewerb um bestimmte Stellen sehr groß sein kann. Zwar gibt es Stellenangebote, für die kein Abschluss oder keine Qualifikationen erforderlich sind, doch sind diese deutlich seltener.

Steuern

Was die Besteuerung betrifft, sollte man wissen, dass der durchschnittliche Steuersatz in der Schweiz bei 40 % liegt. Die Steuern in der Schweiz sind somit niedriger als in Frankreich. Sie gliedern sich in drei Bereiche: 

  • Die Bundessteuer auf nationaler Ebene
  • Die kantonale Steuer auf regionaler Ebene
  • Die Gemeindesteuer in der Gemeinde, in der man seinen Wohnsitz hat. 

Die Steuer wird vom Arbeitgeber an der Quelle einbehalten. Die Steuerbelastung variiert jedoch je nach Wohnsitzkanton, familiärer Situation und Gehalt: In einigen Kantonen liegt die Steuerbelastung bei 20 %, in anderen bei 43 %.

Einige Schweizer Kantone bieten ausländischen Einwohnern, die bestimmte Kriterien erfüllen, zudem ein Besteuerungssystem an, das als Pauschalsteuer bezeichnet wird. Dieser Status ist für Personen mit hohem Einkommen oder großem Vermögen vorteilhaft und sieht vor, dass der steuerpflichtige Betrag auf der Grundlage der Ausgaben des Steuerpflichtigen statt auf der Grundlage des Einkommens berechnet wird.​​ Dabei werden Ausgaben für Wohnen, Verpflegung, Transport und Freizeit berücksichtigt. Die Pauschalbesteuerung erweist sich daher für bestimmte Profile von Expatriates als sinnvoll!

Formalitäten und weitere wichtige Informationen vor der Niederlassung in der Schweiz

Reizt Sie ein Leben in der Schweiz? Hier finden Sie einige nützliche Informationen zur Vorbereitung Ihres Umzugs.

Schweizer Aufenthaltsbeweise

Für EU-Bürger ist für die Einreise in die Schweiz kein Visum erforderlich, für einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen ist jedoch eine Aufenthaltsgenehmigung erforderlich. Ausländischen Arbeitnehmern muss eine Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis ausgestellt werden. Es gibt verschiedene Dokumente, die als „Livret“ bezeichnet werden: 

  • Das L-Heft: Es ist ein Jahr lang gültig und kann verlängert werden. Es richtet sich an Arbeitssuchende oder Arbeitnehmer, die einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr abgeschlossen haben.
  • Das Ausweis B: Er ist 5 Jahre gültig und verlängerbar und berechtigt Arbeitnehmer, die einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten unterzeichnet haben, zum Aufenthalt in der Schweiz. Er wird auch Personen angeboten, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, aber über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um in der Schweiz zu leben.
  • Das Ausweis C: Er ist zeitlich unbegrenzt gültig und richtet sich an Personen, die einen ununterbrochenen Wohnsitz in der Schweiz von mindestens fünf Jahren nachweisen können
  • Das G-Heft: Es gilt für Grenzgänger und ist 5 Jahre lang gültig.
  • Studierende, die an einer Schweizer Hochschule eingeschrieben sind, erhalten eine Aufenthaltsbewilligung für die gesamte Dauer ihres Studiums, sofern sie über ausreichende finanzielle Mittel und eine Krankenversicherung verfügen.
  • Rentner erhalten eine Aufenthaltsgenehmigung für fünf Jahre, die verlängert werden kann, sofern sie über ausreichende finanzielle Mittel sowie eine Kranken- und Unfallversicherung verfügen.

Weitere erforderliche Formalitäten

Bevor Sie sich in der Schweiz niederlassen, denken Sie daran, Ihren Umzug bei den französischen Steuerbehörden zu melden! So sind Sie auf der sicheren Seite und vermeiden eine Doppelbesteuerung. 

Autofahrer, denken Sie daran, Ihren Führerschein gegen einen Schweizer Führerschein umzutauschen. Denn nach einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten in der Schweiz berechtigt Sie der französische Führerschein nicht mehr zum Führen von Fahrzeugen im Land.

Schliesslich muss jede Person, die in die Schweiz zieht, ihre neue Wohngemeinde innerhalb von 8 Tagen über ihre Ankunft informieren. Ihre Ankunft muss zudem vor Ihrem ersten Arbeitstag in der Schweiz gemeldet werden. Wenden Sie sich an die Verwaltungsstelle Ihrer Gemeinde.
Ist es einfach, in die Schweiz auszuwandern? Wie in vielen Ländern ist ein Auswanderungsprozess gut durchdacht und zeitaufwendig. In der Schweiz sind die Verwaltungsformalitäten schnell erledigt, aber es können gewisse Schwierigkeiten auftreten. Der Arbeitsmarkt ist umkämpft, die Wohnkosten und Lebenshaltungskosten sind hoch… Dennoch ist das Leben in der Schweiz besonders attraktiv und Sie werden dort eine unvergleichliche Lebensqualität genießen! Um Sie bei Ihren Formalitäten und finanziellen Angelegenheiten zu unterstützen, benötigen Sie sicherlich einen Währungsrechner. b-sharpe begleitet Sie bei all Ihren Transaktionen, damit Sie ganz einfach online Geld wechseln können!

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